Arbeitsgruppe Neurogeriatrie und Neurogastroenterologie
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  • « … science sans conscience n'est que ruine de l'âme … »
    François Rabelais, Pantagruel, Kapitel VIII, 1542


    Forschung, die uns bewegt.

Willkommen auf der Website der Arbeitsgruppe Neurogeriatrie und Neurogastroenterologie

Die Seite befindet sich im Aufbau, aber in Kürze werden Sie hier umfangreich über unsere Forschungsprojekte informiert.

neuro-g steht für Neurogastroenterologie und Neurogeriatrie.

Störungen des Gastrointestinaltraktes treten häufig gemeinsam mit neurologischen Erkrankungen auf. Auch für die Entstehung neurologischer Erkrankungen können Prozesse am und im Gastrointestinaltrakt eine wichtige Rolle spielen.

Neurogeriatrie ist bereits heute ein wichtiger Teilbereich der Neurologie und wird aufgrund der demographischen Entwicklung zunehmend an Bedeutung gewinnen. Forschung, die sich gezielt mit hoch- und höchstbetagten neurologischen Patienten beschäftigt wird dazu beitragen, die Versorgung dieser Patientengruppe kontinuierlich zu verbessern.

neuro-g steht aber auch für g wie generationsübergreifend. Unsere Zusammenarbeit mit der Selbsthilfegruppe Jung und Parkinson ist hierfür ein Beispiel.

Unsere aktuellen Projekte

Eine Übersicht

MEMORY-PD Studie

Die Memory-PD Studie untersucht als Querschnittsstudie verschiedene kognitive Domänen bei Parkinson Patienten und den Zusammenhang zwischen Störungen in einzelnen kognitiven Domänen und motorischen und nicht-motorischen Symptomen.

RESISTA-PD Studie

Die von der Deutschen Parkinson Gesellschaft (DPG) geförderte Studie RESISTA-PD – Effects of Resistant Starch (RS) on Bowel Habits, Short Chain Fatty Acids (SCFA) and Gut Microbiota in Parkinson Disease untersucht den Effekt einer 8wöchigen Behandlung mit resistenter Stärke bei Parkinson Patienten und einem Kontrollkollektiv. RESISTA-PD untersucht neben einem neuen Therapieansatz zur Behandlung der Obstipation bei Parkinson, als Proof of Principle Studie auch die Frage, ob es mit einer einfachen Intervention gelingt, die mikrobielle Besiedelung des Darms zu beeinflussen, sowie die Konzentration bestimmter bakterieller Stoffwechselprodukte im Stuhl (kurzkettige Fettsäuren) zu erhöhen.

The Elderly are our Future

Der demographische Wandel hat einen stetig wachsenden Einfluss auf unser Gesundheitssystem. Lara Backheuer untersucht in ihrer Doktorarbeit im Bereich der Versorgungsforschung Prävalenz und klinische Charakteristika geriatrischer Patienten (im Vergleich zu nicht-geriatrischen Patienten) an einem tertiären Versorgungszentrum (Neurologische Universitätsklinik). Im Rahmen der Studie werden alle innerhalb eines Jahres stationär behandelter neurologischer Patienten analysiert.

Echtzeit MRT Darstellung der Magenmotilität

In dieser Studie wird die Motilität des Magens, die für den Transport der Nahrung und der Medikamente vom Magen in den Dünndarm notwendig ist, mit Hilfe der Magnetresonanztomographie bei Parkinson Patienten und gesunden Kontrollpersonen untersucht. Ziel dieses Projektes ist es, den Zusammenhang zwischen Störungen der Magenmotilität und motorischen Fluktuation bei Parkinson Patienten besser zu verstehen.

Schlaganfall-Akutversorgung bei Höchstbetagten

In dieser Studie werden klinischen Daten von mehreren Hundert neurologischen Patienten im Alter über 90 Jahren ausgewertet, um mehr über Besonderheiten dieser Patientengruppe zu erfahren.

Neuropeptide

Gerald Giebel untersucht in seiner Doktorarbeit in einem von den ParkinsonFonds Deutschland geförderten Projekt die Konzentrationen verschiedener Neuropeptide im Liquor cerebrospinalis und Blut von Parkinson Patienten und Kontrollpersonen. Die untersuchten Neuropeptide spielen nicht nur für Stoffwechselvorgänge und die Motilität des Gastrointestinaltrakts eine wichtige Rolle, sondern beeinflussen auch höhere kognitive Funktion und haben zum Teil neuroprotektive Eigenschaften.

Emotionserkennung bei Parkinson

Stefania Kalampokini beschäftigt sich in ihrer Doktorarbeit mit der Emotionserkennung in Gesichtern.

Konkret geht es um die Frage, inwieweit Patienten mit M. Parkinson Schwierigkeiten haben, die Gefühlslage anderer an deren Gesichtsausdruck abzulesen. Stefania Kalampokini widmet sich dabei insbesondere auch der Frage, welche Faktoren mit einer gestörten Emotionserkennung bei Parkinson Patienten assoziiert sind.

Die Ergebnisse wurden inzwischen im Journal of Clinical and Experimental Neuropsychology veröffentlicht (s.a. Listung in Pubmed).

Einfluss der Ernährung beim M. Parkinson

Jacqueline Weiland untersucht welchen Einfluss Ernährungsgewohnheiten auf motorische und nicht-motorische Symptome beim M. Parkinson haben.


Reittherapie bei Patienten mit M. Parkinson

 

Gemeinsam mit den Vereinen Ehrensache e.V. und Jung und Parkinson e.V. untersuchen wir die Effekte einer professionell begleiteten Reittherapie bei Parkinson.

Die Studie vergleicht den Effekt einer Reittherapie mit dem Effekt von Physiotherapie auf verschiedene Symptome der Erkrankung.

Einen Beitrag des SR vom 08.09.2017 können Sie sich hier (KLICK) online anschauen.


Über uns

 

Unsere bisherigen Veranstaltungen

Die demografische Entwicklung wird in den kommenden Jahren zu einer durchgreifenden Änderung unserer Bevölkerungsstruktur führen und das Gesundheitssystem vor neue Herausforderungen stellen.
Im Rahmen von wissenschaftlichen Projekten sowie durch die Ausrichtung interdisziplinärer und interprofessioneller Fortbildungsveranstaltung (Homburger Neurogeriatrie-Symposium) widmen wir uns diesem wichtigen Thema.

1. Homburger Neurogeriatrie-Symposium 2015

2. Homburger Neurogeriatrie-Symposium 2016

 

Kooperationspartner